Es ist ein Ruf Jesu und spezifisch für die Säkularinstitute, ihm in einem Leben „mitten in der Welt“ nachzufolgen und hier Salz, Licht und Sauerteig zu sein.
Richtschnur unseres Lebens ist das Evangelium. Daraus suchen wir unsere Beziehung zu Christus stets zu vertiefen, um in seinem Geist unsere Talente und Kräfte einzusetzen.
Nach einer Einführungszeit binden wir uns in Bekenntnis und Lebensweihe an Christus, den König, und das Institut, das uns Gemeinschaft, Stütze und Wegweisung bietet.
Unsere Gemeinschaft ist in einem Freundeskreis offen für Frauen, denen es nicht möglich ist, sich uns in dieser Lebensform anzuschließen, jedoch an unserer Sendung und Spiritualität teilhaben möchten.
Christus ist die Mitte, die tiefste Beziehung unseres Lebens. Darum folgen wir ihm in der ehelosen Lebensform. Gehorsam verstehen wir als aufmerksamen Hinhören auf die Führung Gottes. Armut bedeutet einen einfachen, anspruchslosen Lebensstil, den Einsatz für Menschen in den verschiedensten Nöten.
Die Seelsorge – die Liebe Christi, die uns zur Tat drängt – ist das Merkmal und der Angelpunkt unseres Lebens. Er gibt die Sendung, die er empfangen hat, an uns weiter.
Zu unserem Christkönigsdienst gehört es auch, mitsorgend durch Gebet und persönlichen Einsatz an der Seite jener zu stehen, die Christus zum Priestertum berufen hat, um aus der Kraft Christi ihrer Sendung treu sein zu können.
Kanonikus Leopold Engelhart, Priester der Erzdiözese Wien, hat 1926 unsere Gemeinschaft gegründet. Er erlebte die schwere Zeit der Seelsorge in der Großstadt und sah die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen. Er erkannte schon damals die Bedeutung der Laien für die Sendung der Kirche.
Er teilte sein Anliegen einer Gruppe junger, tatkräftiger Frauen der Marianischen Kongregation mit. Er schulte sie für pastorale Dienste, zugleich schloss er sie zu einer geistlichen Gemeinschaft zusammen. Diese soll ihnen für ihr Leben und ihren Einsatz Orientierung, Förderung und Stütze sein.
Unser Leben mit Christus ist ein Leben in der Kirche. Dies zeigt sich in der Anteilnahme, im Mitleben, -leiden und –beten mit ihr.
Eine tiefe Beziehung zu Christus, genährt aus der Hl. Schrift, der Meditation, dem Gebet und der Eucharistiefeier ist das Fundament unseres Lebens und Einsatzes.
In regelmäßigen Treffen in den „Kollegien“ pflegen wir das geistliche Gespräch, in Exerzitien, Besinnungs- und Gemeinschaftstagen und dem Christkönigsfest treffen wir einander in größerem Kreis. Ein wertvolles Element der geistigen und gemeinschaftlichen Verbundenheit ist ein Rundbrief.
Mitglieder der Gemeinschaft sind in Österreich, Deutschland, Südtirol, Ungarn, Tansania.
Wenn Sie uns näher kennenlernen und mehr über unser Institut erfahren möchten,
wenn Sie diese Form der geistlichen Berufung anspricht, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Als Gast sind Sie bei allen unseren Treffen willkommen.
Ancillae Christi Regis (ACR)
Tivoligasse 7-9/3/16
A-1120 Wien, Österreich
+43 664 914 04 43
www.ancillae-christiregis.net
Verantwortlich: Mag. Monika Riedel
Dr. Alfred-Naglgasse 5/7, 3500 Krems, Österreich
monika_riedel@outlook.com
https://www.ancillae-christiregis.net